Die Natur bereitet für die Landschaftsfotografie alles vor: Das Licht, die Farben, die Stimmung, die Kulisse. Wir brauchen für eine solche kleine Bilderserie also bloss noch auszulösen? Nicht ganz… Aber fast!
Vom exakt gleichen Standort aus machte ich zu verschiedenen Tageszeiten mit den exakt gleichen Kameraeinstellungen ein Foto ab Stativ. Genaueste Notizen über alle Einstellungen an Kamera und Objektiv, der Stativhöhe und dessen Ausrichtung sowie eine gute Markierung am Boden machten es mir möglich, die Kamera immer wieder von Neuem ganz genau gleich auszurichten und weitere Bilder zu fotografieren. Nach dem ersten Bild fertigte ich mir dazu noch direkt vor Ort ein Protokoll in Evernote inklusive Making-Of-Bilder an, das ich jedes Mal wieder konsultieren konnte, wenn ich am Standort war. Da die Originalbilder bereits sehr gut ausgerichtet waren, musste ich in der Bildbearbeitung nur noch minimale Winkelkorrekturen vornehmen. Bei diesem Motiv hatte ich auch das Glück, dass es jeweils windstill war und sich der dürre Baum dadurch kaum bewegte.
Auch so kann man Landschaftsfotografie einmal betreiben. Nebeneffekt: Man erlebt den gleichen Standort in der Natur mehrmals mit ganz unterschiedlichen Stimmungen, was ich als sehr schön empfand.










